2. Dez. 2016 Bundesrat senkt KEV Tarife auf Frühjahr und Herbst 2017

 

Für Photovoltaik wird sowohl die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) wie auch die Einmalvergütung (EIV) weiter gesenkt.

Photovoltaik
Mit einer Revision der Energieverordnung, die per 1. Januar 2016 in Kraft trat, hatte der Bundesrat die KEV-Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen letztmals per 1. April und per 1. Oktober 2016 angepasst. Seither sind die Preise und damit die Gestehungskosten auf dem Photovoltaik-Markt weiter gesunken. Deshalb werden die KEV-Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen erneut in zwei Schritten per 1. April und 1. Oktober 2017 abgesenkt. Per 1. Oktober 2017 liegen sie für alle Anlagengrössen einheitlich bei 13.7 Rappen (angebaute und freistehende Anlagen) und bei 15.8 Rappen (integrierte Anlagen). Je nach Anlagengrösse entspricht dies einer Reduktion von 10 bis 28 Prozent gegenüber den aktuellen Vergütungssätzen.

Swissolar verlangt die Bereitstellung eines KEV-Kontingents für Photovoltaikanlagen in der Höhe von 100 Megawatt für 2017. So kann einerseits ein Stop&Go vor der Einführung der Energiestrategie 2050 (voraussichtlich 2018) verhindert werden, andererseits kann ein massgeblicher Beitrag zum Abbau der KEV-Warteliste mit über 35‘000 Photovoltaikprojekten geleistet werden.